The Art of Border Sabotage – Echoes from the Edges
Künstler*innen
Al Anders, Quinn Gapp, Mariam Ibrahim & Frehiwet Negasi
Über das Projekt
The Art of Border Sabotage: Echoes from the Edges versammelt Positionen, die Grenzregime, gesellschaftliche Gleichgültigkeit und Zugehörigkeiten thematisieren. In Uncontained: Breaking the Apparatus begleitet Filmemacher*in Al Anders die aus dem Iran geflohene Schauspielerin Mohadeseh Salehinasab an Orte ihrer Flucht, um Trauma in Selbstbestimmung zu überführen. Quinn Gapps The Gaze of Indifference reflektiert durch dokumentarische Video-Screenings und installative Arbeiten die Lebensrealitäten von Migrant*innen und Geflüchteten in Deutschland. Mit Soft Territories hinterfragt Mariam Ibrahims Installation bürokratische Prozesse und eröffnet alternative Formen von Zugehörigkeit. In Asmara 1975 kehrt Frehiwet Negasi zu den Landschaften ihrer Kindheit zurück, um sich mit Erinnerung, Entwurzelung und Zugehörigkeit auseinanderzusetzen. Dabei verwandelt sie ihre persönliche Geschichte in einen Akt der Wiederbegegnung, der die durch Verlust und Exil geprägten mentalen Grenzen durchbricht.
Die Ausstellung The Art of Border Sabotage wird co-gefördert von der Claussen-Simon-Stiftung, der Hamburg Kreativ Gesellschaft und der Behörde für Kultur und Medien Hamburg.
Ort
The Space //
Kaiser-Wilhelm-Str. 14
20355 Hamburg
Öffnungszeiten
Mittwochs bis samstags
12:00 bis 18:30 Uhr