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Triennale Expanded

Mit der Triennale Expanded setzt sich die 9. Triennale der Photographie Hamburg 2026 erneut für die Sichtbarkeit der freien Hamburger Fotoszene ein. Das Programm möchte die regionale und internationale Fotoszene miteinander verknüpfen und neue Verbindungen schaffen.

Im Sommer 2025 fand die Ausschreibung zur Triennale Expanded statt. Hamburger Fotograf*innen, Künstler*innen, Kurator*innen, Kollektive sowie Projekträume und Galerien waren eingeladen, die inhaltlichen Schwerpunkte der 9. Triennale aufzugreifen und künstlerisch darauf zu reagieren.

Die Auswahl der eingereichten Projekte erfolgte durch den Künstlerischen Leiter Mark Sealy gemeinsam mit einer Fachjury: Bettina Freimann (Projektleiterin der 9. Triennale), Cale Garrido (Kuratorin der 9. Triennale), Stephanie Bunk (Kuratorin und Mitglied des Vorstands Freundeskreis Photographie), Hanna Schneider (Referentin für Film und Fotografie der Behörde für Kultur und Medien Hamburg) und Joanna Warsza (Stadtkuratorin Hamburg).

Alle ausgewählten Projekte werden während der Opening Days der 9. Triennale der Photographie Hamburg 2026, vom 4. bis 14. Juni 2026, präsentiert.

Projekte

Developing with Light and Care

13.6. – 14.6.2026
© Alex Bruk und Azmi Gtayet — Profil.
© Alex Bruk und Azmi Gtayet — Profil.

In diesem Workshop experimentieren Kinder im Alter von 8–13 Jahren mit Papier und Stoff, erkunden Licht, Schatten und Komposition und lernen, wie Bilder durch natürliches Licht und Cyanotypie-Chemie entstehen.

Ecotones

6.6. – 14.6.2026
© Philipp Meuser, „The Mountain That Walks“.
© Philipp Meuser, „The Mountain That Walks“.
© Sonja Mense, „Lichen“.
© Sonja Mense, „Lichen“.
© Linn Schröder & Anne Schönharting, „Etwas verschiebt sich“.
© Linn Schröder & Anne Schönharting, „Etwas verschiebt sich“.

Das erste Prinzip der Ökologie – alles ist miteinander verbunden– ist die Grundlage für Ecotones: Neue Beziehungen zwischen Mensch und Natur, die Perspektiven für Wiederverbindung und Koexistenz mit der mehr-als-menschlichen Welt bieten, werden untersucht.

Fabrics of Translocality

5.6. – 14.6.2026
© Roxana Rios, TUDO QUE VOCÊ PODIA SER, Album 0033.
© Roxana Rios, TUDO QUE VOCÊ PODIA SER, Album 0033.
© Masixole Ncevu, Black Flag, Defiance.
© Masixole Ncevu, Black Flag, Defiance.
© Ula Ahmed - Fugue: The Hidden Thread.
© Ula Ahmed - Fugue: The Hidden Thread.

Fabrics of Translocality präsentiert die fotografischen und intermedialen Arbeiten von Ula Ahmed, Masixole Ncevu und Roxana Rios, deren Leben sich über verschiedene geografische Regionen erstreckt. Ihre Arbeiten beleuchten, wie individuelle und kollektive Identitäten in Zwischenräumen entstehen...

Soft Contact and Slow Sabotage

5.6. – 14.6.2026
© Telke Jungjohann, „I give them titty try to keep them calm“.
© Telke Jungjohann, „I give them titty try to keep them calm“.
© Antine Karla Yzer, „Akt ohne Uhr“.
© Antine Karla Yzer, „Akt ohne Uhr“.
© Verdiana Albano, „ready or not“.
© Verdiana Albano, „ready or not“.

Soft Contact and Slow Sabotage erzählt von persönlichen und gleichsam gesellschaftsrelevanten Beziehungen – zu uns selbst und unserer Mitwelt.

Breathing Room - How Are We Here and Elsewhere?

5.6. – 5.7.2026
Vanessa Amoah Opoku, Breathing Room
Vanessa Amoah Opoku, Breathing Room

Ausgangspunkt von Breathing Room sind Gespräche zwischen Vanessa Amoah Opoku und Menschen aus verschiedenen Diasporas über Zugehörigkeit und Verortung.

Knotenkuss

4.6. – 14.6.2026
© Felix Posner, „Knotenkuss“.
© Felix Posner, „Knotenkuss“.
© Felix Posner, „Knotenkuss“.
© Felix Posner, „Knotenkuss“.
© Felix Posner, „Knotenkuss“.
© Felix Posner, „Knotenkuss“.

Felix Posners fotografische Praxis richtet sich auf Blicke, Gesten und Situationen, in denen sich Bedeutung erst im Miteinander formt. So entsteht Knotenkuss (seit 2024), eine langfristige Auseinandersetzung mit dem inklusiven Hamburger Theaterkollektiv Meine Damen und Herren.

Echokammer Deutschland – Fotografische Positionen zum Rechtsruck

6.6. – 14.6.2026
© Paula Markert, „Forms of Representation“.
© Paula Markert, „Forms of Representation“.
© Julius Schien, „Rechtes Land“.
© Julius Schien, „Rechtes Land“.
© Thomas Victor, „Blauer Schatten“.
© Thomas Victor, „Blauer Schatten“.

Das neu gegründete Dokumentarfotografie-Netzwerk SHIFT zeigt im Rahmen der 9. Triennale der Photographie Hamburg 2026 erstmals eine gemeinsame Ausstellung. Acht fotografische Positionen setzen sich mit dem politischen Rechtsruck in Deutschland und der visuellen Inszenierung rechter Akteur*innen auseinander.

It’s Never Love, It’s Always Work

5.6. – 14.6.2026
© Florian Gatzweiler, Construction of a Body.
© Florian Gatzweiler, Construction of a Body.
© Leonidas Kosmidis, Bouka.
© Leonidas Kosmidis, Bouka.
© Moses Omeogo, untitled.
© Moses Omeogo, untitled.

Im Kontext von Hamburg als Hafenstadt – geprägt von Arbeitskämpfen, Migration und Handel – verbindet die Ausstellung menschliche Beziehungen mit wirtschaftlichen und sozialen Realitäten.

Fleeting Glance

6.6. – 9.8.2026
© Maik Gräf, Ohne Titel / Work in Progress, 2026.
© Maik Gräf, Ohne Titel / Work in Progress, 2026.
© Maik Gräf, 2026, Cyanotypie auf Baumwolle, 17,5x10 cm.
© Maik Gräf, 2026, Cyanotypie auf Baumwolle, 17,5x10 cm.
© Maik Gräf, Portrait of Al Parker, 2026, Cyanotypie auf Seide und Baumwolle, 50x31 cm.
© Maik Gräf, Portrait of Al Parker, 2026, Cyanotypie auf Seide und Baumwolle, 50x31 cm.

Queere Geschichten überdauern häufig nicht in offiziellen Archiven, sondern durch weitergegebene Fragmente, Gesten und flüchtige Begegnungen. Fleeting Glance wendet sich ungeschriebenen Geschichten queerer Körper im öffentlichen Raum zu.

Ja – wir auch! Schwule Männer in Hamburg der 1970er – 1990er Jahre

3.6. – 20.6.2026
© Chris Lamberstsen, 1980 Erste Stonewall Demo HH.
© Chris Lamberstsen, 1980 Erste Stonewall Demo HH.
© Chris Lamberstsen, 1979 Bei
© Chris Lamberstsen, 1979 Bei "Martha Fahl“.

Als schwuler Mann, der Anfang der 1970er sein Coming-out hatte, fotografierte Chris Lambertsen bei den CSD und vielen AIDS- Solidaritätsveranstaltungen in Hamburg, aber auch persönliche Momente sowie Porträt- und Aktaufnahmen schwuler Männer zählen zu seinen Arbeiten.

A Brownie Hawkeye

5.6. – 3.7.2026
Gwendolyn Phillips, „Gay Liberation Parade“, 1971 ©Gwen Phillips
Gwendolyn Phillips, „Gay Liberation Parade“, 1971 ©Gwen Phillips
Gwendolyn Phillips,
Gwendolyn Phillips, "Berlin Selbst-Portrait", 1977 ©Gwen Phillips
Gwendolyn Phillips, „Roberta Flack“, 1971 ©Gwen Phillips
Gwendolyn Phillips, „Roberta Flack“, 1971 ©Gwen Phillips

Gwendolyn Phillips, geboren 1947 in Pittsburgh, Pennsylvania, arbeitete als erste Schwarze Fotografin festangestellt bei der Los Angeles Times. In den 1960er- und 1970er-Jahren baute sie ein bemerkenswertes fotografisches Portfolio auf.

Familia

4.6. – 14.6.2026
© Oksana Yushko, „Familia“.
© Oksana Yushko, „Familia“.
© Oksana Yushko, „Familia“.
© Oksana Yushko, „Familia“.
© Oksana Yushko, „Familia“.
© Oksana Yushko, „Familia“.

Wie lieben sich Menschen, die aus zu Feinden gewordenen Ländern stammen? Familia zeigt russisch-ukrainische Paare, die zwischen 2014 und 2026 in der Ukraine, Russland, Georgien und Deutschland fotografiert wurden.

Not What You Saw

5.6. – 5.7.2026
© Keerthana Kunnath, Sandra.
© Keerthana Kunnath, Sandra.
© Keerthana Kunnath, Mom and Dad.
© Keerthana Kunnath, Mom and Dad.
© Keerthana Kunnath, Appropriate?.
© Keerthana Kunnath, Appropriate?.

Ein fortlaufendes Projekt über Bodybuilderinnen aus Südindien, die sich über traditionelle Geschlechterrollen und Schönheitsnormen hinwegsetzen, indem sie körperliche Stärke annehmen – eine Eigenschaft, die historisch und kulturell mit Männlichkeit assoziiert wird.

Der lächelnde Hase: Questioning Normalcy

12.6. – 14.6.2026
Foto: Carsten Rabe
Foto: Carsten Rabe
Foto: Jenny Schäfer
Foto: Jenny Schäfer

Mit Fokus auf herrschende Körperdiskurse hinterfragt das Projekt Questioning Normalcy des Kurations-Duos Der lächelnde Hase gemeinsam mit den Fotograf*innen Linda Hansen, Sina Niemeyer, Jay Ritchie und Roxana Rios, wie Vorstellungen von Normalität entstehen, stabilisiert werden und welche Ausschlüsse sie produzieren. 

The Art of Border Sabotage – Echoes from the Edges

4.6. – 4.7.2026
© Mariam Ibrahim, Soft Territories, Karte aus Textil, Ausstellungsansicht „The Art of Border Sabotage
© Mariam Ibrahim, Soft Territories, Karte aus Textil, Ausstellungsansicht „The Art of Border Sabotage", 2026.
© Al Anders
© Al Anders

The Art of Border Sabotage: Echoes from the Edges versammelt Positionen, die Grenzregime, gesellschaftliche Gleichgültigkeit und Zugehörigkeiten thematisieren.

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