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What Does Justice Look Like?

Institution
Talk
7.6.2026
Festivalzentrum Deichtorstraße 1-2 20095 Hamburg
Sprache: Englisch
Sakir Khader, The Steadfast Witness, Nablus, Palestine, 2025. © Sakir Khader & Magnum Photos
Sakir Khader, The Steadfast Witness, Nablus, Palestine, 2025. © Sakir Khader & Magnum Photos

Zum Abschluss der Eröffnungssitzung des internationalen Symposiums Alliance, Infinity, Love im November 2025 stellte sich eine zentrale Frage: Wie sieht Gerechtigkeit aus? Um diese kritische Untersuchung fortzusetzen, lädt diese Veranstaltung, die in Partnerschaft mit dem ECCHR organisiert wird, Künstler*innen und Publikum dazu ein, darüber nachzudenken, wie Fotografien nicht nur mögliche Realitäten abbilden, sondern auch aktiv die Wahrnehmung von Macht, Geschichte und menschlichem Wert prägen.

Das Programm untersucht darüber hinaus, wer mit welcher Legitimation wirkungsvolle Bilder schaffen kann und wie Gerechtigkeit in visuellen und politischen Kontexten wirkt. Es betrachtet auch, wie das Publikum auf Bilder reagiert, die marginalisierten Gruppen Raum und Gerechtigkeit verschaffen, ob Gerechtigkeit in einem einzigen Bild erfasst werden kann oder ob sie ein fortwährender Verhandlungsprozess ist – geprägt durch das Handeln und die Dringlichkeit der Bildschaffenden.

In Zusammenarbeit mit dem Europäischen Zentrum für Verfassungs- und Menschenrechte (ECCHR), das sich für die Durchsetzung politischer, sozialer und wirtschaftlicher Menschenrechte einsetzt und weltweit mit Kollektiven zusammenarbeitet. Das 2007 von Wolfgang Kaleck und anderen internationalen Menschenrechtsanwält*innen gegründete ECCHR nutzt juristische Mittel, um rechtliche und politische Interventionen anzustoßen.

Wolfgang Kaleck ist seit 2008 Generalsekretär des Europäischen Zentrums für Verfassungs- und Menschenrechte (ECCHR) in Berlin. Er ist Autor mehrerer Bücher, darunter Concrete Utopia: Looking Back into the Future of Human Rights (2024), Law versus Power (2018) und zuletzt Die Stärke des Rechts vs. Das Recht des Stärkeren (2026). Kaleck, der zahlreiche Auszeichnungen erhalten hat (unter anderem den Hermann-Kesten-Preis des PEN-Zentrums Deutschland), arbeitet seit Jahren an verschiedenen Projekten mit der Akademie der Künste Berlin, dem Haus der Kulturen der Welt, der Magnum Foundation, Autograph ABP und anderen Kulturinstitutionen zusammen.

Jasmina Cibic ist eine slowenische Künstlerin, die in den Bereichen Film, Installation, Fotografie und Skulptur arbeitet. Sie vertrat Slowenien auf der Biennale in Venedig und präsentierte Einzelausstellungen im BALTIC Centre for Contemporary Art, im macLyon, im Museum der Moderne Salzburg, im Museum für Zeitgenössische Kunst Belgrad, im CCA Glasgow und im Kunstmuseum Krefeld. Ihre Arbeiten waren unter anderem in Gruppenausstellungen im MoMA New York, im MAXXI Rom und auf der Chicago Architecture Biennial zu sehen.

Yazid Anani ist leitender Kurator des Kreativ- und Kunstzentrums Hayy Jameel in Dschidda, Saudi-Arabien. Von 2016 bis 2024 war er als Chefkurator und Programmleiter bei der AM Qattan Foundation in Ramallah tätig. In seiner kuratorischen Praxis bewegt er sich zwischen Architekturdiskurs, visueller Kultur und sozialer Forschung. 

Moderation: Siri Keil

 

Tickethinweis: Diese Veranstaltung ist kostenfrei zugänglich.

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