Sonic Bodies: The Queer Love Cushion
Ein Abend aus Sound, Sanftheit, Widerstand und Verbindung: Was geschieht, wenn wir uns begegnen – wahrhaftig begegnen – in Verbundenheit, in Unendlichkeit, in Liebe? The Queer Love Cushion ist ein immersives, performatives Format, das das Publikum in einen lebendigen queeren Begegnungsraum einlädt. Zwischen DJ-Sets, intimen Gesprächen und rituellen Momenten entsteht eine temporäre Architektur der Fürsorge – ein Raum, in dem sich Körper, Gedanken und Emotionen in Beziehung zueinander entfalten können. Im Zentrum stehen drei miteinander verwobene queer-philosophische Kräfte: Alliance – als aktive, politische und emotionale Praxis; Infinity – als queere Vorstellungskraft jenseits von festen Identitäten und Endlichkeiten; Love – als radikale Selbstannahme und kollektive Fürsorge. Im direkten Gegenüber wird das Publikum Teil eines gemeinsamen Erfahrungsfeldes.
Didine van der Platenvlotbrug ist queere Moderatorin, Künstlerin und Aktivistin aus Hamburg. Seit über 30 Jahren arbeitet sie an der Schnittstelle von Kultur, Gesellschaft und Empowerment. Sie ist Mitgründerin des Feminité Museums St. Pauli und engagiert sich in zahlreichen queeren Projekten und Community-Strukturen. Als Teil des Regieteams von Kaputt Lieben (Thalia Theater) sowie in Workshops, Lesungen und Performances schafft sie Räume für Sichtbarkeit, Austausch und kollektive Stärke. Ihre Arbeit verbindet künstlerische Praxis mit politischer Haltung und gelebter Fürsorge.
Paul Ninus Naujoks ist freier Autor, Moderator und Künstler aus Hamburg. Er steht für eine kraftvolle Stimme der Gegenwart: Seit seinem Coming-out als Transmann im Alter von 16 Jahren engagiert er sich intensiv für trans* Perspektiven und queere Sichtbarkeit. In seinem Buch Männer & Zerbrechlichkeiten verarbeitet er persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Fragen rund um Männlichkeit. Als Aktivist und Speaker verbindet er künstlerische Arbeit mit Aufklärung und setzt sich für mehr Verständnis und Gleichberechtigung ein.
Finna: Liebe, Wut, Rotz und Glitzer treffen auf klare Statements und queerfeministisches Empowerment. Finna ist Rapperin, Sängerin, Produzentin und Netzwerk-Aktivistin, die sich für sexuelle Selbstbestimmung und gegen Homophobie und Bodyshaming stark macht. Sie ist Teil des feministischen Hip Hop Kollektivs Fe*Male Treasure und Mitbegründerin der Tour D'Amour, ein Hilfsnetzwerk für Geflüchtete an den EU- Außengrenzen. Vor ein paar Jahren erschien Finnas Debütalbum Zartcore bei Audiolith Records und schlug damit Wellen über die Grenzen der Rap-Szene hinaus. Hier gilt: Zartcore bleibt Zartcore und Musik bleibt politisch!
Tickethinweis: Diese Veranstaltung ist kostenfrei zugänglich.