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"Fabrics of Translocality" – Artist Talk

Triennale Expanded
Talk
6.6.2026
FRISE Künstler*innenhaus Arnoldstraße 26 22765 Hamburg
Sprache: Englisch
Roxana Rios, TUDO QUE VOCE PODIA SER, Album 2023
Roxana Rios, TUDO QUE VOCE PODIA SER, Album 2023

In ihren fotografischen und intermedialen Arbeiten setzen sich Ula Ahmed, Masixole Ncevu und Roxana Rios mit den komplexen Verflechtungen von Raum, Identität und Geschichte auseinander. Im Mittelpunkt ihrer Auseinandersetzungen stehen Erfahrungen und Formen der Zugehörigkeit, die sich nicht an feste geografische Grenzen halten, sondern vielmehr in den Zwischenräumen von Bewegung, Migration und Erinnerung entstehen. In einem gemeinsamen Gespräch geben die Künstler*innen Einblicke in ihre Arbeit. 

Ula Ahmed ist eine sudanesische multidisziplinäre Künstlerin und Kulturforscherin mit Sitz in Hamburg. In ihrer Arbeit setzt sie sich mit indigener Wissensproduktion, Frauenbewegungen sowie den politischen und kolonialen Verflechtungen der sudanesischen Geschichte auseinander. Mittels Fotografie, Video und partizipativer Formate untersucht sie Erinnerung, Verdrängung und Widerstand und fragt danach, wie fragmentierte Archive kollektive Identitäten prägen. Ahmed verbindet traditionelle sudanesische Erzählformen mit zeitgenössischen feministischen Diskursen und versteht ihre künstlerische Praxis als lebendiges Archiv gegen historisches Vergessen. Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt, unter anderem bei Les Rencontres d’Arles und in der ifa-Galerie Berlin.  

Masixole Ncevu studierte Fotografie an der Vega School of Brand Leadership, wo er 2015 den Advanced Photography Award und den Samsung Excellent Student Award erhielt. Er war Finalist des August-Sander-Preises (Deutschland, 2018) und wurde zweimal für die Joop Swart Masterclass (2019, 2020) nominiert. Seine Arbeiten wurden unter anderem in der Galerie Jochen Hempel, dem Naturhistorischen Museum in Genf, der Galerie NegPos (Nîmes) und der SOSESAME Gallery (Johannesburg) ausgestellt. 2025 veröffentlichte Ncevu sein erstes Buch Sense of Space, das von der Stiftung Buchkunst für das beste Buchdesign nominiert wurde. 

Roxana Rios schloss ​​their Doppelstudium der Fotografie und Performancekunst an der HGB Leipzig und der AdBK Nürnberg 2023 mit einem Diplom ab. Seitdem wurden Rios’ Arbeiten unter anderem im Museum Folkwang Essen, im Museum für Gegenwartskunst Leipzig, im FOTOHOF Salzburg, im Foto Arsenal Wien, im Fotomuseum Winterthur und in den Deichtorhallen Hamburg gezeigt. 2024 erhielt Rios den Förderpreis für zeitgenössische deutsche Fotografie und wurde 2025 von der Triennale für Photographie Hamburg als FUTURES Talent ausgewählt. 

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