Der Bildmarkt im Zeitalter der Disruption
Eine Veranstaltung des Büros für Bildende Kunst des Institut Français Deutschland in Kooperation mit Paris Photo.
Technologische, geopolitische und ethische Umbrüche stellen den Markt für Fotografie und Bildmedien vor neue Herausforderungen. Welche Trends prägen derzeit die Märkte in Frankreich und Europa? Wie greift die Messe Paris Photo diese Veränderungen auf? Welche Rolle spielen Messen für Galerien im digitalen Zeitalter? Jean-Kenta Gauthier und Sebastian Klemm, Galeristen und Mitglieder des Auswahlkomitees von Paris Photo, im Gespräch mit Siri Keil, Journalistin und Moderatorin.
Paris Photo, internationale Messe für Fotografie, findet vom 12. bis 15. November 2026 zum 29. Mal im Grand Palais statt. Im Jahr des 200-jährigen Jubiläums der Erfindung der Fotografie durch Nicéphore Niépce in Frankreich.
Jean-Kenta Gauthier ist Gründer der Galerie Jean-Kenta Gauthier. Die Galerie Jean-Kenta Gauthier vertritt internationale Künstler, deren Arbeiten das Poetische und Politische durch konzeptuelle Kunst und Fotografie verbinden. Die 2014 gegründete Galerie versteht sich als Labor für Forschung und Experiment. Ihr Programm wird in zwei Pariser Räumen sowie in öffentlichen und privaten Institutionen präsentiert. 2024 gründete die Galerie in Partnerschaft mit JBE Books den Verlag für Kunstbücher JBE & JKG Books. Die Galerie nimmt an Paris Photo und Art Basel teil und ist Mitglied von Paris Gallery Map sowie des französischen Berufsverbands der Kunstgalerien.
Sebastian Klemm ist Mitbegründer von Klemm’s. Sebastian Klemm ist Gründer und Mitinhaber von Klemm’s, Berlin. Die 2008 gegründete Galerie für zeitgenössische Kunst präsentiert Künstler unterschiedlicher kultureller Hintergründe, Generationen und Medien. Neben herausragenden Positionen der konzeptuellen Fotografie wie Erica Baum, Viktoria Binschtok oder Adrian Sauer arbeitet Klemm’s auch eng mit den Nachlässen der einflussreichen Künstler Jan Groover und Juan Pablo Echeverri zusammen. Sebastian Klemm berät zudem private und institutionelle Sammlungen in Bezug auf neue künstlerische Entwicklungen und mögliche Ankäufe.