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Strange Land: A Thousand Solitudes

Institution
Performance
5.6.2026
Deichtorhallen Hamburg – Auditorium Deichtorstraße 1-2 20095 Hamburg
Sprache: Englisch
© Anouchian Antranic/AIF-Mohsen Yammine Collection
© Anouchian Antranic/AIF-Mohsen Yammine Collection

Strange Land: A Thousand Solitudes ist eine audiovisuelle Performance der bildenden Künstlerin Randa Mirza, die die Schnittstellen von Erinnerung, Kolonialgeschichte und Archivierungsverfahren in der arabischen Welt erforscht. Neu konzipiert für die 9. Triennale der Photographie Hamburg 2026 und in Zusammenarbeit mit der Musikerin Aya Metwalli, verwandelt Mirza fotografische Dokumente der Arab Image Foundation in ein lebendiges, sinnliches und improvisatorisches Erlebnis, um die Paradoxien der Moderne zu untersuchen – Individualität im Kollektiv und die Nachwirkungen der Geschichte im zeitgenössischen Leben. Mittels Klang und Bild untersucht die Performance die Geschichte fotografischer Praktiken und die Materialität von Bildern und entführt das Publikum in eine flüchtige, neu interpretierte Vergangenheit, in der Archive zu lebendigen und sich entwickelnden Erzählungen werden.

Randa Mirza (geboren 1978 in Beirut; lebt und arbeitet in Marseille) ist eine bildende Künstlerin. Ihre multidisziplinäre Praxis umfasst Fotografie, Video, audiovisuelle Live-Performance und Installation. An der Schnittstelle von Dokumentation, künstlerischem Schreiben und persönlicher Erzählung schafft Mirzas Werk Räume für Reflexion, Wiedergutmachung und Widerstand in Kontexten, die von Gewalt, Auslöschung und politischem Umbruch geprägt sind. Aus einer dezidiert feministischen und dekolonialen Perspektive hinterfragt sie hegemoniale Wissens-, Macht- und Repräsentationssysteme und lässt so unterdrückte Geschichten und Vorstellungen ans Licht kommen.

Aya Metwalli (geboren 1988 in Kairo; lebt und arbeitet in Bern) ist Sängerin, Komponistin und Performerin. In ihrer künstlerischen Praxis erforscht sie die Stimme als Schnittpunkt zwischen rohem Ausdruck und elektronischer Transformation. Ausgehend von der sinnlichen Intensität der Kairoer Klanglandschaft greift sie auf arabischen Maqam, experimentelle Elektronik und Noise zurück, um Performances zu schaffen, in denen die Stimme an ihre Grenzen getrieben wird.

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