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Curatorial Repair Is Not a Metaphor

Institution
Talk
7.6.2026
Festivalzentrum Deichtorstraße 1-2 20095 Hamburg
Sprache: Englisch
Titelbild von „Curating and Repair“, gestaltet von Sarah Boris, erschienen bei 1000 Words, 2026. / Orlan Ohtonen © Venla Helenius, 2025 / Lisa Anderson © Eddie Otchere
Titelbild von „Curating and Repair“, gestaltet von Sarah Boris, erschienen bei 1000 Words, 2026. / Orlan Ohtonen © Venla Helenius, 2025 / Lisa Anderson © Eddie Otchere

In ihrem Gespräch diskutieren Orlan Ohtonen und Lisa Anderson die Themen des kürzlich erschienenen Buches Curating & Repair, eine Sammlung von Essays und Dialogen, die zeitgenössische kuratorische Praktiken und Ausstellungsgestaltung – insbesondere im Bereich der Fotografie – daraufhin auslotet, wie sie Dialog, Austausch und Neugestaltung sozialer und kultureller Beziehungen umformen können. Ausgehend von den Perspektiven des Buches und Andersons Erkenntnissen zu kuratorischen Wiedergutmachungspraktiken in von Schwarzen geleiteten Archivierungsverfahren sucht die Diskussion nach praktischen Ansätzen, wie das Kuratieren in Zeiten globaler Polykrisen als generativer Vermittlungsraum ausgestaltet werden kann.

Orlan Ohtonen ist Kurator*in und Autor*in und lebt in Helsinki, Finnland. Derzeit ist sie Chefkurator*in für Ausstellungen am Finnish Museum of Photography. Ohtonen hat im Kollektiv "nynnyt" selbstorganisierte Plattformen für intersektionale kuratorische Praktiken aufgebaut, ist sowohl Mitbegründer*in des feministischen und antirassistischen Arbeitsraums Poimu als auch Mitbegründer*in und Co-Direktor*in des Feminist Culture House. Ohtonen ist außerdem Mitbegründer*in und Mitorganisator*in der transkulturellen Sauna-Veranstaltungsreihe Sweat and Tears. Ihre kuratorische Praxis und Forschung konzentriert sich darauf, zu untersuchen, wie trans* und queere Zeitlichkeit, abolitionistische Politik und aktivistische kuratorische Praxis transformative Modelle institutionellen Wandels in zeitgenössischen Museen hervorbringen können. Ohtonen hat für verschiedene Kunstpublikationen über das Verhältnis von kuratorischem Aktivismus und Kulturpolitik geschrieben und ist Herausgeber*in von Curating & Repair, das 2026 bei 1000 Words erschienen ist.

Lisa Anderson ist Kuratorin, Kulturstrategin und Beraterin und arbeitet mit Künstler*innen, Institutionen und Sammler*innen zusammen. Derzeit ist sie Stellvertretende Direktorin bei Messums London und leitet außerdem eine unabhängige Beratung mit dem Schwerpunkt Afrikanische Diaspora-Kunst und kulturelle Werte. Mit einem Hintergrund in Menschenrechte und Internationale Beziehungen erforscht sie Kultur als soziale Infrastruktur, insbesondere kuratorische Praxis als Fürsorge und Wiedergutmachung. Zuvor war sie Geschäftsführerin der Black Cultural Archives und ist Gründerin von Black British Art. Zu ihren jüngsten Projekten gehören „The Ground Beneath“ bei Messums London und „Soulscapes“ in der Dulwich Picture Gallery.

Moderation: Marit Hermann

 

Tickethinweis: Diese Veranstaltung ist kostenfrei zugänglich.

 

 

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