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Finissage der 9. Triennale der Photographie Hamburg 2026

Institution
20.9.2026
Deichtorhallen Hamburg – Halle für aktuelle Kunst Deichtorstraße 1-2 20095 Hamburg
Sprache: Englisch

Zur Finissage der 9. Triennale der Photographie Hamburg 2026 kommen am 20. September noch einmal Künstler*innen, Kurator*innen, Institutionen und Besucher*innen in den Deichtorhallen zusammen.

Den Auftakt bildet die Keynote Additions and Omissions (dt: Ergänzungen und Auslassungen) des Kurators und Fotografie-Dozenten John Fleetwood, die Fotografie als Raum für Begegnung, Beziehungen und Verbundenheit betrachtet. Im Anschluss wird er ein Gespräch mit dem Künstlerischen Leiter Mark Sealy führen.  

Danach reflektieren die beiden gemeinsam mit Akinbode Akinbiyi (Künstler), Anna Feistel (Kurzfilm Festival Hamburg), Nadine Isabelle Henrich (Kuratorin, Haus der Photographie), Carsten Rabe (Künstler und freier Kurator), und Joanna Warsza (Stadtkuratorin Hamburg) über Herausforderungen und Errungenschaften der 9. Triennale als gemeinschaftliches und stadtweites Projekt: Welche Begegnungen und Kooperationen sind entstanden? Wie hat das Festival mit der Stadt, ihren Institutionen, freien Kunsträume und unterschiedlichen Communities interagiert? Und welche Verbindungen und Arbeitsweisen können über die 9. Triennale hinaus weiterwirken?

Abschließend lassen wir den Abend bei Musik von Shimmy Robin im Foyer ausklingen – eine letzte Gelegenheit, noch einmal zusammenzukommen und die 9. Triennale und ihre vielen Begegnungen zu feiern.

Timetable

15:00 – 15:30 Uhr
Einlass

15:30 – 15:45 Uhr
Begrüßung
Mark Sealy

15:45 – 16:25 Uhr
Additions and Omissions (dt: Ergänzungen und Auslassungen)
Keynote von John Fleetwood

Wenn wir Fotografien betrachten, nehmen wir mehr wahr als das, was wir sehen. Wir lassen Realitäten, Träume und Sehnsüchte ineinanderfließen. Wir beschwören die vagen Umrisse dessen herauf, was wir vergessen haben: eine sinnliche Fülle von Ideen, Ereignissen, Erinnerungen, voneinander – von Präsenz. Das Betrachten wird zu einem Geflecht aus Ergänzungen und Auslassungen, aus Akzeptanz und Ablehnung, fast nahtlos. Auf diese Weise werden unsere Begegnungen mit der Fotografie – mit unserer eigenen Präsenz vor Ort, mit anderen sowie mit Ausstellungen und Triennalen im weiteren Sinne – von einem fortwährenden Prozess des Gebens, Zurückhaltens, Ablehnens, Akzeptierens und Ergänzens geprägt.

Welchen Raum also fordert uns die 9. Triennale der Photographie Hamburg 2026 dazu auf, zu sehen, zu fühlen und zu erleben? Vielleicht ist die Fotografie weniger ein Objekt als vielmehr eine Reihe von Begegnungen: ein relationaler Austausch, ein Dialog unterschiedlicher Übersetzungen, eine Öffnung hin zu Achtsamkeit und einem Gefühl der Verbundenheit. Wie spüren wir die Präsenz unseres Anderen?

John Fleetwood ist Dozent für Fotografie und Kurator. In seiner Arbeit untersucht er die Fotografie als Form der Wissensproduktion und -verbreitung, wobei er sein Augenmerk insbesondere auf visuelle Kulturen, Methoden, Prozesse und sozial engagierte Praktiken richtet. In seiner kuratorischen und pädagogischen Tätigkeit befasst er sich damit, wie fotografische Bedeutung erzeugt, vermittelt und verortet wird, häufig im afrikanischen Kontext. Er ist Co-Leiter des Bachelor-Studiengangs Fotografie an der Königlichen Kunstakademie in Den Haag (KABK) und Direktor von „Photo:“ in Johannesburg. Von 2002 bis 2015 war er Direktor des Market Photo Workshop in Johannesburg.

16:25 – 16:40 Uhr
John Fleetwood im Gespräch mit Mark Sealy
anschließend Q&A

16:40 – 17:00 Uhr
Pause

17:00 – 18:00 Uhr
Forum

Aufbauend auf den von John Fleetwood vorgestellten Ideen bringt das Forum Künstler*innen, Kurator*innen und Partner*innen der 9. Triennale zusammen, um darüber nachzudenken, was diese Ausgabe in Gang gesetzt hat. Welche Begegnungen, Gespräche und Kooperationen sind entstanden? Was hat sich quer durch die verschiedenen Ausstellungen, Räume und Projekte gezogen? Welche neuen Wege des gemeinsamen Arbeitens oder Denkens wurden angeregt? Und welche Fragen, Herausforderungen oder Ideen müssen noch angegangen werden?

Das Forum ist weniger eine Zusammenfassung als vielmehr eine Einladung, den Dialog fortzusetzen: Erfahrungen auszutauschen, unterschiedliche Perspektiven miteinander zu verknüpfen und darüber nachzudenken, was aus dieser Ausgabe über die Triennale hinaus entstehen könnte. Die Diskussion soll für alle Anwesenden – Künstler*innen, Kurator*innen, institutionelle Partner*innen und das Publikum gleichermaßen – ein Ausgangspunkt sein, um über ihre eigenen Begegnungen nachzudenken und darüber, was sie gerne weiterführen möchten.

Gäste: Akinbode Akinbiyi (Künstler), Anna Feistel (Hamburger Kurzfilmfestival), John Fleetwood (Künstler und Fotografie-Dozent), Nadine Isabelle Henrich (Haus der Photographie), Carsten Rabe (Künstler und freier Kurator) sowie Joanna Warsza (Stadtkuratorin, Hamburg)

18:00 – 18:30 Uhr
Abschlussdiskussion – Öffnung der Diskussion für das Publikum

18:30 – 20:00 Uhr
Abschlussfeier mit Musik von Shimmy Robin
(Foyer)

 

Wir freuen uns über Anmeldungen im Vorfeld an , damit wir besser planen können. Die Teilnahme ist kostenfrei.

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