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Die Welt als unsere Grenze, mit Émilie Houssa

Institution
Talk
7.6.2026
Festivalzentrum Deichtorstraße 1-2 20095 Hamburg
Sprache: Englisch
Claude Cahun, Autoportraits vers 1927, 1927. Foto: Cécile Clos, © Musée d‘arts de Nantes
Claude Cahun, Autoportraits vers 1927, 1927. Foto: Cécile Clos, © Musée d‘arts de Nantes

Heute scheint der Gewalt in der Welt keine Grenze gesetzt: Medial, verbal oder körperlich dringt sie in jeden Winkel unseres Alltags vor. Auch wenn der Begriff veraltet erscheinen mag, erweist sich gerade die Idee der Gegenkultur als soziales und politisches Gegengewicht zur allgegenwärtigen Gewalt. Eine Atempause eröffnet sich durch alternative Perspektiven von Künstler*innen, die sich entschieden positionieren. Dabei ist Gegenkultur weniger als künstlerische Praxis, sondern vielmehr als gesellschaftliche Haltung zu verstehen. Vor diesem Hintergrund gilt es zu untersuchen, welche Mittel sie uns heute an die Hand geben kann. 

Émilie Houssa (geb. 1983) ist Kunsthistorikerin und Co-Direktorin des Centre Claude Cahun in Nantes, einem Ausstellungs- und Bildungszentrum, das sich unabhängigen künstlerischen Praktiken widmet. Zuvor lehrte sie Kunstgeschichte und Semiotik in Montreal und Paris. Houssa verfasst kritische Essays über zeitgenössische Fotografie, beispielsweise über Juliette Agnel oder Anthony Guerrée, und ist zudem Romanautorin. Derzeit arbeitet sie an ihrem dritten Roman und wurde vom Centre National du Livre sowie der Villa Medici gefördert. 

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