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Black Archive Germany: Cate Lartey im Gepräch mit Laurel Chokoago

Institution
Talk
10.6.2026
Festivalzentrum Deichtorstraße 1-2 20095 Hamburg
Sprache: Deutsch
Aus dem Familienalbum: Adjei Manu, Köln, 1999. #Ghana
Aus dem Familienalbum: Adjei Manu, Köln, 1999. #Ghana

Cate Lartey präsentiert das Projekt Black Archive Germany, ein künstlerisch-dokumentarisches Vorhaben, das sich der Sammlung, Archivierung und Sichtbarmachung Schwarzer, afrikanischer und afro-diasporischer Lebensrealitäten in Deutschland widmet. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie sich die Schönheit, Tiefe und Vielschichtigkeit des diasporischen Lebens jenseits von Stereotypen darstellen lässt. Ziel ist es, ein visuelles Archiv zu schaffen, das kulturelle Identität, Widerstandskraft und Community feiert. Dabei geht es nicht nur um das Dokumentieren in Form von Fotografien, sondern auch um das Schaffen neuer Räume des Austauschs und neuer Imaginationsräume.

Cate Lartey und Laurel Chokoago sprechen unter anderem über Fragen und Möglichkeiten des Sammelns sowie der künstlerischen Produktion Schwarzer Menschen in Deutschland.

Cate Lartey, Künstlerin, freie Kuratorin und Kulturschaffende aus Düsseldorf, studierte Design an der Peter Behrens School of Arts in Düsseldorf und absolvierte ein postgraduales Studium an der Kunsthochschule für Medien in Köln mit dem Schwerpunkt Kunst- und Medienwissenschaften. Ihre Arbeit konzentriert sich auf Ästhetik, Archivarbeit sowie visuelle und materielle Kulturen, mit Fokus auf Afrika und seine Diaspora. Ihr kuratorischer Ansatz wird von Theorien der visuellen und materiellen Kultur geprägt und schafft Räume für Begegnungen, Lernen und Wissensaustausch.

Laurel Chokoago ist Künstlerin im Bereich zeitbezogene Medien, Fotografie und Installation. Sie schloss 2025 ihren MFA an der Hochschule für bildende Künste Hamburg ab. In ihrer künstlerischen Praxis beschäftigt sie sich mit hybriden Identitätsformierungen im Kontext postkolonialer, globalisierter Gesellschaften sowie im Spannungsfeld eines zunehmend digitalisierten Zeitalters. Ihre Arbeiten entstehen häufig aus einer subjektiven, persönlichen Perspektive und verbinden theoretische Forschung mit visueller Umsetzung. Popkultur, Musik und gesellschaftliche Dynamiken dienen ihr dabei als bedeutsame Reflexionsräume. Chokoago möchte durch ihre Arbeit Sichtbarkeit für Realitäten schaffen, die in einem ständig sich wandelnden Zwischenraum existieren - und Räume eröffnen, in denen festgeschriebene Vorstellungen von kultureller Identität hinterfragt und individuelle Erfahrungen sichtbar werden können.

Moderation: Jumoke Olusanmi

 

Tickethinweis: Diese Veranstaltung ist kostenfrei zugänglich.

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