Ausstellungsführung mit Abdulhamid Kircher und Nadine Isabelle Henrich
Im offenen Dialog führen Abdulhamid Kircher und Kuratorin Nadine Isabelle Henrich in die Ausstellung und in die emotionalen Frequenzen der Arbeiten ein.
Der deutsch-türkische Künstler Abdulhamid Kircher (geb. 1996) setzt sich in seiner analogen Praxis mit den Folgen von Patriarchat und Gewalt sowie der Suche nach Versöhnung und Intimität auseinander. Seine Fotografien wirken wie ein fragmentarisches Familienalbum und spiegeln seine ambivalente Beziehung zu Familie und transgenerationalem Trauma. Die Arbeiten geben schmerzhaften Erlebnissen ebenso Raum wie Momenten von Widerstand und Rausch.
Abdulhamid Kircher (*1996) ist ein Künstler aus Queens, New York. Er wurde als Sohn deutscher und türkischer Eltern in Berlin geboren und wanderte im Alter von acht Jahren mit seiner Mutter in die Vereinigten Staaten aus. Er schloss 2018 sein Studium der Kultur- und Medienwissenschaften an der New School mit einem Bachelor of Arts ab und erwarb 2022 einen Master of Fine Arts in Bildender Kunst an der University of California in San Diego. Kirchers Fotobücher Rotting from Within (2024) und New Genesis (2026) erschienen bei Loose Joints, Marseille. Er erhielt den Grand Prix Images Vevey 2025/2026 und wurde mit dem Hamburger Bahnhof Studio Award 2026 ausgezeichnet.
Eintritt: 3 € zzgl. Eintrittspreis oder Triennale-Ticket