Neue Bildergalerie online: Eindrücke vom Internationalen Symposium
Wir freuen uns, eine neue Bildergalerie zum Internationalen Symposium der 9. Triennale der Photographie Hamburg 2026 zu teilen – zwei Tage voller Dialog, kritischer Perspektiven und künstlerischer Impulse, die den Auftakt dieser Triennale markierten.
Auftaktabend
Das Symposium begann am Freitagabend, dem 7. November 2025, mit einer Begrüßung durch Dirk Luckow (Intendant, Deichtorhallen Hamburg), einem Grußwort von Carsten Brosda (Senator für Kultur und Medien, Hamburg) und einer kuratorischen Einführung durch Mark Sealy (Künstlerischer Leiter, 9. Triennale).
Anschließend sprach der Menschenrechtsanwalt Wolfgang Kaleck in seinem Vortrag „Die konkrete Utopie der Menschenwürde“ – ein eindringlicher Appell, Kunst und Kultur als Räume der Verantwortung und der Vorstellungskraft zu begreifen.
Schon an diesem ersten Abend wurde deutlich, wie Fotografie und die Künste heute neue Perspektiven auf Gerechtigkeit, Würde und Menschlichkeit eröffnen können.
Zweiter Tag
Den zweiten Tag eröffnete Aruna D’Souza mit dem klaren Hinweis, dass Empathie politisches Handeln nicht ersetzen kann – Solidarität ist Verpflichtung, kein Gefühl.
Naeem Mohaiemen widmete sich anschließend der kaum dokumentierten politischen Solidarität mit sozialistischen Exilgruppen in der DDR und deren Spurlosigkeit in staatlichen Archiven.
Im Gespräch „Gewebe der Solidarität“ diskutierten Moshtari Hilal, Sinthujan Varatharajah und Emma Lehbib, wie mediale, politische und zivilgesellschaftliche Strukturen Solidarität prägen oder behindern.
Mit „Without Justice the Rest Cannot Exist“ verband nora chipaumire Performance und Musik zu einem eindringlichen Ruf nach Gerechtigkeit, der den gesamten Raum in Bewegung setzte.
Den Abschluss bildete Claudia Rankine mit einer Lesung aus „Triage“, die anhand des Begriffs „Zusammenbruch“ aufzeigte, wie in Momenten der Erschöpfung und Orientierungslosigkeit neue Realitäten entstehen können.
Zur Bildergalerie
Die neue Galerie zeigt visuelle Eindrücke von beiden Tagen des Internationalen Symposiums – Momente, die als Impulse weiterwirken, während wir uns auf die Eröffnung der 9. Triennale zubewegen.