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Museum der Arbeit

Franki Raffles: Photography, Activism, Campaign Works

5.6. – 6.9.2026
Fotografie: Franki Raffles, Sowjetische Frauen, Arbeiterinnen auf einer Staatsfarm, UdSSR. 1989.
Fotografie: Franki Raffles, Sowjetische Frauen, Arbeiterinnen auf einer Staatsfarm, UdSSR. 1989.

Franki Raffles (1955–1994) war eine feministische, aktivistische und sozialdokumentarische Fotografin, die in ihrer Arbeit die Lebensrealitäten von Frauen in den Vordergrund stellte. Ihre fotografischen Serien – häufig begleitet von Zitaten und Interviews – stellen die Arbeitsbedingungen und den Arbeitsalltag von Frauen in Schottland, der Sowjetunion (Russland, Georgien und Ukraine), China, Simbabwe, der Karibik, Israel und Palästina in den Vordergrund. 

Ursprünglich von Sarah Munro, Emma Dean und Rose McCurray am Baltic Centre for Contemporary Art, Gateshead (UK) kuratiert, wird Raffles mit dieser Ausstellung erstmalig einem deutschen Publikum vorgestellt. Das Museum der Arbeit freut sich, der Ort für diese Erstaustragung zu sein – nicht nur wegen des gemeinsamen Bezugs zum Gegenstand Arbeit, sondern auch aufgrund der andauernden Relevanz von Raffles’ Themen: Geschlechtergerechtigkeit, soziale Ungleichheit, geschlechtsspezifische und sexualisierte Gewalt, Aktivismus und globale Solidarität. 
Raffles’ Anspruch war es, ihre Arbeiten an zugänglichen Orten zu zeigen. Die Menschen, um die es in ihren Fotografien geht, sollten einfachen Zugang zu den Ausstellungsorten haben. Diesem Ethos fühlt sich auch das Museum der Arbeit verpflichtet – mit dem Ziel, im Sommer 2026 möglichst vielen Menschen Franki Raffles und ihr Werk vorzustellen.