Deichtorhallen Hamburg –
Halle für aktuelle Kunst
Alliance, Infinity, Love – in the Face of the Other
Verbundenheit, Unendlichkeit, Liebe – im Angesicht der*des Anderen ist als kuratorischer Akt der Weitherzigkeit konzipiert, der uns auffordert, uns über die Parameter unserer eigenen Angepasstheit hinaus zu bewegen – hin zu Akzeptanz und Toleranz des Unbekannten oder Unentschlüsselbaren im Leben. Die Ausstellung möchte zum Nachdenken über die Vertrautheit der „Wesensart“ von Fotografie einladen, eine Zeit begrüßend, in der wir die unendlichen Möglichkeiten menschlicher Güte berücksichtigen und uns Liebe als Kraftquelle zunutze machen können – politisch, kulturell und familiär.
Durch das Zusammentreffen von Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen wie Mónica de Miranda, Rotimi Fani-Kayode, Sandra Brewster und Mao Ishikawa dürfen wir alte und neue Sphären der Repräsentation betreten, die Raum für Reflexion bieten, um unterschiedliche Seinsweisen anzuerkennen und um uns neue Verbindungen vorzustellen. Dabei ist die Hoffnung eine maßgebliche Freundin, die uns persönliche und politische Richtungen aufzeigt. Diese helfen uns, unbewusste oder überlieferte Ängste und Tabus in Bezug auf Andersartigkeit zu überwinden. Letztendlich wollen wir uns durch diese Konstellation fotografischer Stimmen gegen Formen feindseliger Betrachtung wehren und auf die Schaffung von Bedingungen hinarbeiten, die uns erlauben, über das Fremde, über Grenzen und über Hierarchien hinauszublicken – unter Einbeziehung des inspirierenden und poetischen Gedankens: „Das Größte, was du je lernen wirst, ist einfach nur zu lieben und geliebt zu werden.“ (The greatest thing you’ll ever learn is just to love and be loved in return, Nature Boy, geschrieben von eden ahbez und aufgenommen von Nat King Cole, 1948).
Die Ausstellung wird von Mark Sealy kuratiert.
Künstler*innen
Mit Werken von Laura Aguilar, Hélène Amouzou, Richard Avedon und James Baldwin, Didier Ben Loulou, Dawoud Bey, Sandra Brewster, Jasmina Cibic, Mário Cravo Neto, Brenda L. Croft, Mónica de Miranda, Omar Victor Diop und Lee Shulman, Rotimi Fani-Kayode, Eikoh Hosoe, Mao Ishikawa, Lee Jaffe, Babak Kazemi, Sakir Khader, Derik Lynch und Matthew Thorne, Teresa Margolles, José Medeiros, Randa Mirza, Tyler Mitchell, Naeem Mohaiemen, Raphaela Rosella, Lindokuhle Sobekwa, Stephanie Syjuco, Chuck Stewart, Innuteq Storch und Nil Yater.