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Ausstellungen

Deichtorhallen Hamburg – Halle für aktuelle Kunst

Alliance, Infinity, Love – in the Face of the Other

5.6. – 22.9.2026
Fotografie: Lee Schulman & Omar Victor Diop, The Anonymous Project präsentiert Being There, 2023.
Fotografie: Lee Schulman & Omar Victor Diop, The Anonymous Project präsentiert Being There, 2023.

Verbundenheit, Unendlichkeit, Liebe – im Angesicht der*des Anderen ist als kuratorischer Akt der Weitherzigkeit konzipiert, der uns auffordert, uns über die Parameter unserer eigenen Angepasstheit hinaus zu bewegen – hin zu Akzeptanz und Toleranz des Unbekannten oder Unentschlüsselbaren im Leben. Die Ausstellung möchte zum Nachdenken über die Vertrautheit der „Wesensart“ von Fotografie einladen, eine Zeit begrüßend, in der wir die unendlichen Möglichkeiten menschlicher Güte berücksichtigen und uns Liebe als Kraftquelle zunutze machen können – politisch, kulturell und familiär.

Deichtorhallen Hamburg – Sammlung F. C. Gundlach

Cocktail Prolongé

5.6. – 22.9.2026
Fotografie: Joke Reichel, In der Kind-Asana, Neubrandenburg, 2024.
Fotografie: Joke Reichel, In der Kind-Asana, Neubrandenburg, 2024.

Die vielfältigen Inszenierungsmöglichkeiten von Körperlichkeit stehen im Mittelpunkt der Ausstellung, wobei der Körper als Medium zur Vermittlung unterschiedlicher ­Rollen, Projektionen, Wünsche und Fantasien begriffen wird. Die präsentierten Objekte aus der Sammlung F.C. Gundlach –  zusammengetragen seit Mitte der 1970er Jahre – sind nicht nur hochaktuell hinsichtlich der Neukonstellation der Queer Community, sie eröffnen den Blick auf einen spannenden, gleichzeitig aber auch sehr intimen Bereich dieser privaten Sammlung...

Deichtorhallen Hamburg – PHOXXI. Haus der Photographie Temporär

Abdulhamid Kircher, Rotting from Within

5.6. – 1.11.2026
Fotografie: Abdulhamid Kircher, Ohne Titel, 2016. Mit freundlicher Genehmigung von Galerie carlier | gebauer.
Fotografie: Abdulhamid Kircher, Ohne Titel, 2016. Mit freundlicher Genehmigung von Galerie carlier | gebauer.

Abdulhamid Kircher, in Berlin und New York ­ aufgewachsen, sucht in der Analogfotografie nach Möglichkeiten der­ Versöhnung, intimen Begegnungen und dokumentiert dabei die Auswirkungen patriarchaler Gewalt im engsten Kreis. Seine fotografische Rauminstallation Rotting from Within kann als ein Familienalbum in Fragmenten betrachtet werden, als Auseinandersetzung mit der ambivalenten Beziehung zur männlichen Linie seiner Familie.

Deichtorhallen Hamburg – Sammlung Falckenberg

Inner Mornings, or Forms of Counterculture

5.6. – 13.9.2026
Fotografie: Olaf Breuning, Double, 2002. Foto: Egbert Haneke.
Fotografie: Olaf Breuning, Double, 2002. Foto: Egbert Haneke.

Wie lässt sich entlang der Entwicklung zeitgenössischer Kunst auch eine Geschichte der Counterculture erzählen, die bis in die Gegenwart künstlerische Ansätze beeinflusst? Diese Frage leitet durch die Ausstellung Inner Mornings, or Forms of Counterculture.

Bucerius Kunst Forum

F. C. Gundlach. You’ll Never Watch Alone

8.5. – 16.8.2026
Fotografie: F.C. Gundlach, Candy Tannev und Elfi Wildfeuer, Chefredakteur Curt Waldenburger (“Film und Frau”) und sein Fahrer assistieren, Hamburg, 1954.
Fotografie: F.C. Gundlach, Candy Tannev und Elfi Wildfeuer, Chefredakteur Curt Waldenburger (“Film und Frau”) und sein Fahrer assistieren, Hamburg, 1954.

Das Bucerius Kunst Forum, in Kooperation mit der Stiftung F.C. Gundlach, widmet sich mit dieser Ausstellung dem facettenreichen Wirken F.C. Gundlachs (1926–2021) – als Fotograf, Netzwerker, Sammler und Förderer. Die Ausstellung präsentiert ikonische Modefotografien ebenso wie bislang unveröffentlichte Aufnahmen sowie Arbeiten von Weggefährtinnen, Vorbildern und Nachfolgerinnen.

Hamburger Kunsthalle

ABER ICH DIE WELT ICH SEHE DICH*

5.6. – 4.10.2026
Fotografie: Yeh Wei-Li, August, YSC Wan-Tan Residence, 2015.
Fotografie: Yeh Wei-Li, August, YSC Wan-Tan Residence, 2015.

Der erste Teil dieser Ausstellung entschlüsselt (Grab-)Landschaften, die von historischen Erinnerungen durchdrungen und von persönlichen Erfahrungen, Mythen und Ideologien geprägt sind, oder wie Signifikanz die latenten Bedeutungen der Bilder insgesamt beeinflusst. Der zweite Teil der Ausstellung untersucht, wie Künstler*innen Schlagschatten, optische Geräte und fotografische Aneignung nutzen, um Zustände von Formen festzuhalten und als Matrix anzubieten, als wesentliches Vehikel für den Aufbau von Ideen, für eine Ökologie der Aufmerksamkeit. Der dritte und abschließende Teil der Ausstellung konzentriert sich auf Protokolle, Bildbearbeitung und die Produktion von Objekten mit historischen und poetischen Anklängen...

Kunsthaus Hamburg

Melike Kara, Whispers

5.6. – 16.8.2026
Fotografie: Melike Kara, 2025, Burning archival photographs, Mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin, Foto: Studio Kara.
Fotografie: Melike Kara, 2025, Burning archival photographs, Mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin, Foto: Studio Kara.

In dieser Einzelausstellung setzt sich Melike Kara mit Fragen von Identität, Erinnerung und Transformation auseinander. Ausgangspunkt ist die intensive Beschäftigung mit ihrem kurdischen Erbe, das sie in den vergangenen Jahren erforscht, archiviert und künstlerisch verarbeitet hat. Im Fokus steht dabei, die Schönheit kurdischer Traditionen sichtbar zu machen – über Schmerz und Verfolgung hinaus.

Kunstverein in Hamburg

Nina Porter

5.6. – 9.8.2026

Diese Ausstellung ist die erste institutionelle Einzelausstellung der britischen Künstlerin Nina Porter. Die Präsentation, die im Erdgeschoss der Galerie des Kunstvereins in Hamburg stattfindet, umfasst neue Werke, die anlässlich der 9. Triennale der Photographie Hamburg 2026 vom Kunstverein in Auftrag gegeben wurden.

MARKK – Museum am Rothenbaum. Kulturen und Künste der Welt

Bilderechos aus Peru

5.6. – 31.12.2026
Fotografie: Karneval in Laredo: Domitilia mit bemaltem Gesicht, Laredo (Nordperu), 1896. Foto: Hans. H. Brüning.
Fotografie: Karneval in Laredo: Domitilia mit bemaltem Gesicht, Laredo (Nordperu), 1896. Foto: Hans. H. Brüning.

Warum sind historische Fotografien und Tonaufnahmen einer kolonial geprägten Vergangenheit auch heute noch von Bedeutung? Wer findet in ihnen einen Sinn – und warum oder zu welchem Zweck?

Museum der Arbeit

Franki Raffles: Photography, Activism, Campaign Works

5.6. – 6.9.2026
Fotografie: Franki Raffles, Sowjetische Frauen, Arbeiterinnen auf einer Staatsfarm, UdSSR. 1989.
Fotografie: Franki Raffles, Sowjetische Frauen, Arbeiterinnen auf einer Staatsfarm, UdSSR. 1989.

Franki Raffles (1955–1994) war eine feministische, aktivistische und sozialdokumentarische Fotografin, die in ihrer Arbeit die Lebensrealitäten von Frauen in den Vordergrund stellte. Ihre fotografischen Serien – häufig begleitet von Zitaten und Interviews – stellen die Arbeitsbedingungen und den Arbeitsalltag von Frauen in Schottland, der Sowjetunion (Russland, Georgien und Ukraine), China, Simbabwe, der Karibik, Israel und Palästina in den Vordergrund.

Museum für Kunst & Gewerbe Hamburg

Sara Sallam – Fürsorge: Fotografie neu ordnen

5.6. – 10.1.2027
Fotografie: Sara Sallam, They Placed the Tiles Afterwards, 2021 – heute. Installationsansicht Ägyptisches Museum, Kairo.
Fotografie: Sara Sallam, They Placed the Tiles Afterwards, 2021 – heute. Installationsansicht Ägyptisches Museum, Kairo.

Wie können wir heute auf die gewaltsamen Praktiken der Kolonialzeit blicken? Wie lassen sich Wunden sichtbar machen – und wie lässt sich ein Prozess der Heilung anstoßen? Die junge ägyptische Künstlerin Sara Sallam, die in den Niederlanden lebt, widmet sich erstmals in Deutschland diesen Fragen in neuen, eigens für das MK&G entwickelten Arbeiten. In dieser Ausstellung setzt sie sich in drei Kapiteln – Über Trauer, Über Vertreibung und Über Widerstand – mit der archäologischen und fotografischen Sammlung des MK&G sowie deren kolonialem Erbe auseinander.