Ausstellungen
Deichtorhallen Hamburg – Halle für aktuelle Kunst
Alliance, Infinity, Love – in the Face of the Other
Verbundenheit, Unendlichkeit, Liebe – im Angesicht der*des Anderen ist als kuratorischer Akt der Weitherzigkeit konzipiert, der uns auffordert, uns über die Parameter unserer eigenen Angepasstheit hinaus zu bewegen – hin zu Akzeptanz und Toleranz des Unbekannten oder Unentschlüsselbaren im Leben. Die Ausstellung möchte zum Nachdenken über die Vertrautheit der „Wesensart“ von Fotografie einladen, eine Zeit begrüßend, in der wir die unendlichen Möglichkeiten menschlicher Güte berücksichtigen und uns Liebe als Kraftquelle zunutze machen können – politisch, kulturell und familiär.
Deichtorhallen Hamburg – Sammlung F. C. Gundlach
Cocktail Prolongé
Die vielfältigen Inszenierungsmöglichkeiten von Körperlichkeit stehen im Mittelpunkt der Ausstellung, wobei der Körper als Medium zur Vermittlung unterschiedlicher Rollen, Projektionen, Wünsche und Fantasien begriffen wird. Die präsentierten Objekte aus der Sammlung F.C. Gundlach – zusammengetragen seit Mitte der 1970er Jahre – sind nicht nur hochaktuell hinsichtlich der Neukonstellation der Queer Community, sie eröffnen den Blick auf einen spannenden, gleichzeitig aber auch sehr intimen Bereich dieser privaten Sammlung...
Deichtorhallen Hamburg – PHOXXI. Haus der Photographie Temporär
Abdulhamid Kircher, Rotting from Within
Abdulhamid Kircher, in Berlin und New York aufgewachsen, sucht in der Analogfotografie nach Möglichkeiten der Versöhnung, intimen Begegnungen und dokumentiert dabei die Auswirkungen patriarchaler Gewalt im engsten Kreis. Seine fotografische Rauminstallation Rotting from Within kann als ein Familienalbum in Fragmenten betrachtet werden, als Auseinandersetzung mit der ambivalenten Beziehung zur männlichen Linie seiner Familie.
Deichtorhallen Hamburg – Sammlung Falckenberg
Inner Mornings, or Forms of Counterculture
Bucerius Kunst Forum
F. C. Gundlach. You’ll Never Watch Alone
Das Bucerius Kunst Forum, in Kooperation mit der Stiftung F.C. Gundlach, widmet sich mit dieser Ausstellung dem facettenreichen Wirken F.C. Gundlachs (1926–2021) – als Fotograf, Netzwerker, Sammler und Förderer. Die Ausstellung präsentiert ikonische Modefotografien ebenso wie bislang unveröffentlichte Aufnahmen sowie Arbeiten von Weggefährtinnen, Vorbildern und Nachfolgerinnen.
Hamburger Kunsthalle
ABER ICH DIE WELT ICH SEHE DICH*
Der erste Teil dieser Ausstellung entschlüsselt (Grab-)Landschaften, die von historischen Erinnerungen durchdrungen und von persönlichen Erfahrungen, Mythen und Ideologien geprägt sind, oder wie Signifikanz die latenten Bedeutungen der Bilder insgesamt beeinflusst. Der zweite Teil der Ausstellung untersucht, wie Künstler*innen Schlagschatten, optische Geräte und fotografische Aneignung nutzen, um Zustände von Formen festzuhalten und als Matrix anzubieten, als wesentliches Vehikel für den Aufbau von Ideen, für eine Ökologie der Aufmerksamkeit. Der dritte und abschließende Teil der Ausstellung konzentriert sich auf Protokolle, Bildbearbeitung und die Produktion von Objekten mit historischen und poetischen Anklängen...
Kunsthaus Hamburg
Melike Kara, Whispers
In dieser Einzelausstellung setzt sich Melike Kara mit Fragen von Identität, Erinnerung und Transformation auseinander. Ausgangspunkt ist die intensive Beschäftigung mit ihrem kurdischen Erbe, das sie in den vergangenen Jahren erforscht, archiviert und künstlerisch verarbeitet hat. Im Fokus steht dabei, die Schönheit kurdischer Traditionen sichtbar zu machen – über Schmerz und Verfolgung hinaus.
Kunstverein in Hamburg
Nina Porter
Diese Ausstellung ist die erste institutionelle Einzelausstellung der britischen Künstlerin Nina Porter. Die Präsentation, die im Erdgeschoss der Galerie des Kunstvereins in Hamburg stattfindet, umfasst neue Werke, die anlässlich der 9. Triennale der Photographie Hamburg 2026 vom Kunstverein in Auftrag gegeben wurden.
MARKK – Museum am Rothenbaum. Kulturen und Künste der Welt
Bilderechos aus Peru
Museum der Arbeit
Franki Raffles: Photography, Activism, Campaign Works
Franki Raffles (1955–1994) war eine feministische, aktivistische und sozialdokumentarische Fotografin, die in ihrer Arbeit die Lebensrealitäten von Frauen in den Vordergrund stellte. Ihre fotografischen Serien – häufig begleitet von Zitaten und Interviews – stellen die Arbeitsbedingungen und den Arbeitsalltag von Frauen in Schottland, der Sowjetunion (Russland, Georgien und Ukraine), China, Simbabwe, der Karibik, Israel und Palästina in den Vordergrund.
Museum für Kunst & Gewerbe Hamburg
Sara Sallam – Fürsorge: Fotografie neu ordnen
Wie können wir heute auf die gewaltsamen Praktiken der Kolonialzeit blicken? Wie lassen sich Wunden sichtbar machen – und wie lässt sich ein Prozess der Heilung anstoßen? Die junge ägyptische Künstlerin Sara Sallam, die in den Niederlanden lebt, widmet sich erstmals in Deutschland diesen Fragen in neuen, eigens für das MK&G entwickelten Arbeiten. In dieser Ausstellung setzt sie sich in drei Kapiteln – Über Trauer, Über Vertreibung und Über Widerstand – mit der archäologischen und fotografischen Sammlung des MK&G sowie deren kolonialem Erbe auseinander.